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Atkins
Diät Nach dem Erfinder der Atkins-Diät, Dr. Robert Atkins,
wird angenommen, dass unser Körper Kohlenhydrate benötigt,
um Fett zu verbrennen. Es setzt sich kein Fett in der Nahrung an,
wenn Kohlenhydrate vorhanden sind. Brot, Kartoffen und Nudeln gelten
als "Dickmacher". Es handelt sich hierbei um kohlenhydratreiche
Lebensmittel und sollten deshalb vom Speiseplan verbannt werden.
Speck, Wurst, Käse, Fisch, Sahne und Eiser dagegen dürfen
in unbegrenzter Menge verzehrt werden. Dazu sollte viel getrunken
werden. Selbst Alkohol ist erlaubt.
Vorteile :
Schlank werden, obwohl man so viel essen kann, wie man will! Bei
Atkins-Diät kann man hemmungslos essen, man braucht keine Kalorien
zu zählen. Auch fettreiche Lebensmittel können verzehrt
werden, die normalerweise als absolutes Tabu gelten. Fett sättigt
schnell, wenn auch nicht auf Dauer. Eiweiss dagegen setzt dem Hunger
ein Stop, auch längerfristig. Die Studien besagten, dass Übergewichtige,
die sich nach der Atkins-Methode ernährten, in den ersten Wochen
und Monaten schneller an Gewicht verloren, als mit einer fettreduzierten
Mischkost. Auch Cholesterinspiegel und Blutdruck verbesserten sich.
Achtung: Obwohl man zunächst besonders viel Gewicht verliert,
nimmt man später schneller wieder zu. Laut den Studien nimmt
man im ersten halben Jahr 5,9 Kilogramm ab, am Ende des Jahres lag
der Gewichtsverlust aber nur noch bei 4,5 Kilogramm.
Nachteile :
Negative Begleiterscheinungen hatten diese fettreichen Lebensmittel.
Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind das Ergebnis
aus dem Gemisch Cholesterin mit tierischen Fetten. Gicht kann gefördert
werden durch bestimmte Eiweissbausteinen aus Fleisch und Alkohol.
Nur wenig Vitamine, Mineral- und Balaststoffe stehen auf dem Speiseplan
der Atkins-Diät. Welche Auswirkungen diese Art Ernährung
auf Dauer auf den Körper hat, geben die Langzeit-Studien dieser
Diät nicht her. Die Erklärung liegt wohl daran, dass man
diese Art Ernährung kaum lange durchhält. Bereits nach
kurzer Zeit mag man die fetten Wurst-, Fleisch- und Käsesorten
nicht mehr sehen und bekommt schon bei dem Gedanken an Fett und
Mayo negative Gefühle. Aus einer "Schlemmer-Diät" wird
eine "Tortour-Diät".
Zur Info: Diätpapst Atkins verstarb 2003 im Alter von 72 Jahren,
übergewichtig mit einem Body-Mass-Index über 30 und mit
Herzproblemen, sagen die Medienberichte!
Die Zeitschrift "Ökotest" (Heft 02/2005) beurteilte die Atkins-Diät
mit der Note "mangelhaft". Zu viel Fett und Eiweiss, zu wenig Ballaststoffe,
zu wenig Obst und Gemüse. Stiftung Warentest bemängelt
im Sonderheft "Test-Spezial 2005", dass man viele Zutaten und Nahrungsergänzungsmittel
einzigst über den Atkins-Homepage erhält. Bei 100 US-Dollar
liegt der Mindesbestellwert.
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