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Dienstag, 22. Januar 2008Glyx-Diät
Beim Essen soll man sich am glykämischen Index orientieren und Sport sollte betrieben werden, wie z.B. Joggen. Dies wird Abspeckwilligen empfohlen!
Der glykämische Index bedeutet, die Wirkung von Lebensmitteln auf den Blutzuckerspiegel. Ist der Wert hoch, verdaut der Körper die Kohlenhydrate der Lebensmittel schnell. Sie lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, wenn sie ins Blut gelangen. Dagegen bewirken Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index auch einen niedrigeren Anstieg der Blutzuckerwerte. Der Körper produziert weniger Insulin. Die Körperzellen nehmen den Blutzucker auf, dafür sorgt das körpereigene Hormon. Gleichzeitig sorgt es für den Aufbau von Fettpolstern und verhindert, dass Fettreserven vom Körper abgebaut werden. Das Essbegehren kann sogar erhöht werden, wenn der Körper viel Insulin produziert. Dies würde eher eine Gewichtszunahme fördern! Obst, Gemüse und Vollkornprodukte stehen auf dem Speiseplan der Glyx-Diät. Auf geschälten Reis, Weissbrot, Nudeln, Kartoffeln und Süsswaren sollte verzichtet werden. Nüsse und Hülsenfrüchte, pflanzliche Öle, 2x täglich Fisch, Eier, Geflügel und Milchprodukte sind erlaubt. Mit 3 Suppentagen sollte begonnen werden, einer Fatburner-Glyx-Woche und 20 Tagen Glyx Baukastensystem (sagt Marion Grillparzer in ihrem Buch "Die Glyx-Diät"). Um den Stoffwechsel anzukurbel, sollte man viel Sport treiben.
Vorteile Sie ist grds. positiv zu bewerten, da sie eine dauerhafte Ernährungsumstellung verfolgt. Die meisten Empfehlungen decken sich mit dem Konzept der Vollwert-Ernährung, die bereits in den 80er-Jahren entstand. Ballaststoffreiche Ernährung sättigt gut, liefert Energie und fördert eine Gewichtsabnahme. Fleisch, Fisch und Milchprodukte bekommen bei dieser Diät stärkeres Gewicht. Stiftung Warentest beurteilt die Glyx-Diät als "relativ empfehlenswert". Auch die Zeitschrift "Ökotest" beurteilt diese Diät mit gut, da Obst und Gemüse reichlich verzehrt werden. Es werden ausreichend Ballaststoffe dem Körper zugeführt. Bewegung wird viel betrieben, das wurde von den Experten auch positiv bewertet. Nachteile Neu ist nicht, dass der hohe Verzeht von Weissmehlprodukten, Pizza, Schokolade und Limonade nicht zu einer Diät gehören. Der Glyx-Faktor ist ein sinnvolles Ernährungsprogramm. Man muss dem Kind nur den richtigen Namen geben! Allein der Name Glyx-Brot klingt verlockender als Vollkornbrot, obwohl es sich um fast die gleichen Zutaten handelt. Doch Nachteile gibt es auch! Der Glykämische Index weicht nicht nur von Lebensmittel zu Lebensmittel ab, auch von der Zubereitung, der Zusammenstellung der Lebensmittel die zusammen verzehrt werden, ist er abhängig. Der individuelle Stoffwechsel spielt auch eine Rolle. Die Ernährungswissenschaftlerin Isabell Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) kritisiert, dass die wissenschaftliche Basis noch nicht gesichert ist. Auch die Nährstoffrelationen sind nicht ausgewogen, kritisieren die Experten der DGE. Die Glyx-Diät eignet sich NICHT als langfristige Ernährungsmethode. Prof. Ursel Wahrburg, Expertin "Ökotest" hält die Versprechungen über diese Diät für nicht haltbar, die verschiedenen angepriesenen Fatburner-Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel können so nicht wirken. Die Nährstoffzufuhr liegt in den ersten Diät-Tagen bei nicht einmal 1000 Kalorien und ist somit sehr gering. Eiweiss- und Fettanteil ist nach Ansicht der Experten etwas zu hoch. Doch im Gesamturteil vergibt "Ökotest" ein knappes "gut"! Die Glyx-Ratgeber sind nicht alle gleich! Die Stiftung Warentest bewertet in ihrem Diäten-Spezialheft (2005) den Ratgeber von Marion Grillparzer mit "eher mittelmässiger Diätratgeber". Von der Stiftung Warentest erhält Michael Hamm "Fit, gesund und Schlank mit dem Glyx" hingegen das Testurteil: "Vom Speiseplan bis zum Sportprogramm rundherum zu empfehlen". Trackbacks
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