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Mittwoch, 9. Januar 2008Atkins Diät
Nach dem Erfinder der Atkins-Diät, Dr. Robert Atkins, wird angenommen, dass unser Körper Kohlenhydrate benötigt, um Fett zu verbrennen. Es setzt sich kein Fett in der Nahrung an, wenn Kohlenhydrate vorhanden sind. Brot, Kartoffen und Nudeln gelten als "Dickmacher". Es handelt sich hierbei um kohlenhydratreiche Lebensmittel und sollten deshalb vom Speiseplan verbannt werden. Speck, Wurst, Käse, Fisch, Sahne und Eiser dagegen dürfen in unbegrenzter Menge verzehrt werden. Dazu sollte viel getrunken werden. Selbst Alkohol ist erlaubt.
Vorteile :
Schlank werden, obwohl man so viel essen kann, wie man will! Bei Atkins-Diät kann man hemmungslos essen, man braucht keine Kalorien zu zählen. Auch fettreiche Lebensmittel können verzehrt werden, die normalerweise als absolutes Tabu gelten. Fett sättigt schnell, wenn auch nicht auf Dauer. Eiweiss dagegen setzt dem Hunger ein Stop, auch längerfristig. Die Studien besagten, dass Übergewichtige, die sich nach der Atkins-Methode ernährten, in den ersten Wochen und Monaten schneller an Gewicht verloren, als mit einer fettreduzierten Mischkost. Auch Cholesterinspiegel und Blutdruck verbesserten sich. Achtung: Obwohl man zunächst besonders viel Gewicht verliert, nimmt man später schneller wieder zu. Laut den Studien nimmt man im ersten halben Jahr 5,9 Kilogramm ab, am Ende des Jahres lag der Gewichtsverlust aber nur noch bei 4,5 Kilogramm. Nachteile : Negative Begleiterscheinungen hatten diese fettreichen Lebensmittel. Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind das Ergebnis aus dem Gemisch Cholesterin mit tierischen Fetten. Gicht kann gefördert werden durch bestimmte Eiweissbausteinen aus Fleisch und Alkohol. Nur wenig Vitamine, Mineral- und Balaststoffe stehen auf dem Speiseplan der Atkins-Diät. Welche Auswirkungen diese Art Ernährung auf Dauer auf den Körper hat, geben die Langzeit-Studien dieser Diät nicht her. Die Erklärung liegt wohl daran, dass man diese Art Ernährung kaum lange durchhält. Bereits nach kurzer Zeit mag man die fetten Wurst-, Fleisch- und Käsesorten nicht mehr sehen und bekommt schon bei dem Gedanken an Fett und Mayo negative Gefühle. Aus einer "Schlemmer-Diät" wird eine "Tortour-Diät". Zur Info: Diätpapst Atkins verstarb 2003 im Alter von 72 Jahren, übergewichtig mit einem Body-Mass-Index über 30 und mit Herzproblemen, sagen die Medienberichte! Die Zeitschrift "Ökotest" (Heft 02/2005) beurteilte die Atkins-Diät mit der Note "mangelhaft". Zu viel Fett und Eiweiss, zu wenig Ballaststoffe, zu wenig Obst und Gemüse. Stiftung Warentest bemängelt im Sonderheft "Test-Spezial 2005", dass man viele Zutaten und Nahrungsergänzungsmittel einzigst über den Atkins-Homepage erhält. Bei 100 US-Dollar liegt der Mindesbestellwert. Trackbacks
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